Dienstag, 13. Oktober 2015

Meine kleinen Mitbewohner


Irgendwann mit 6 Jahren bekam ich mein erstes Haustier. Ein langhaar Meerschweinchen. Daran kann ich mich noch so gut erinnern, als wäre es erst gestern gewesen. Meine Eltern trugen den Stall von unseren Nachbarn an meinem Kinderzimmerfenster entlang, im strömenden Regen. Der Stall sah aus wie ein kleines Haus. Das Meerschweinchen nannte ich Flocke. Seitdem hat meine Beziehung zu kleinen Nagetieren kein Ende genommen.



Bis heute nicht. Ich bin schon fast verrückt nach kleinen süßen Kaninchen mit Schlappohren. Ich werde schwach, wenn ich nur daran denke wie niedlich die Ohren fliegen, wenn sie laufen oder wie niedlich sie aussehen, wenn sie einen angucken. Ich habe nun 4 Stück. Eigentlich 5. 4 mit Schlappohren und ein normales Zwergkaninchen. Das wohnt nicht mehr bei mir, denn es hat sich in meine anderen 4 Sprösslinge nur verbissen. Der Auszug war für beide Seiten besser. Nun lebt er bei meiner Mama und fühlt sich sichtlich wohl.



Diese Wesen sind ein Hundeersatz für mich. Und jeder der mich kennt, weiß wie vernarrt ich bin. Nichts geht über meine Kaninchen. Nichts ist für mich entspannter als am Abend mit einem Häschen zu kuscheln. Nichts ist für mich besser, als in den Tag zu starten und alle 4 nebeneinander sitzen zu sehen. Die 4 dürfen bei mir in der Wohnung rumlaufen. Wenn ich nicht da bin, kommen sie in den Stall. Ein riesen Stall. Das war mir wichtig. Sie wissen wo die Küche ist, wo sich der Kühlschrank befindet und dass sie Essensreste in Mülleimern finden. Sie wissen, wo sie Altpapier zum knabbern finden und Sie wissen, wo es raus an die frische Luft geht. Meine 4 Rabauken wissen, wenn eine Tüte in ihrer Nähe knistert, bekommen Sie etwas zu fressen. Meine Kaninchen wissen, dass unter unserem Bett (der Lieblingsplatz der vier) ein großes Liegekissen für alle wartet, auf denen sie regelmäßig meditieren. So sieht es zumindest für außenstehende aus.


Meine Kaninchen sind genauso entspannt wie ein Aquarium und mindestens genauso lustig wie eine Comedy Serie. Sie sind Pflegeleicht. Betteln teilweise nach Streicheleinheiten wie ein kleiner Schoßhund und springen von alleine auf das Sofa. Sie springen auf den Käfig und suchen sich ihr Futter selbst. Sie bekommen teilweise die Käfigtüren selber auf und suchen sich ihren Weg in die Freiheit, wenn wir gerade mal nicht Zuhause sind. Meine vier Rabauken geben mir das Gefühl, doch noch nicht so erwachsen zu sein und für einen Moment in eine andere Welt zu tauchen.


Kommentare on "Meine kleinen Mitbewohner"
  1. Wow die sind aber auch süß! Bin auch mit Nagetieren (unter anderem auch Kaninchen) aufgewachsen. Derzeit habe ich 3 Ratten und sie bedeuten mir unbeschreiblich viel. Ich finde es schade das Nagetiere oft als "nur Käfigtiere" abgestempelt werden. Für mich sind meine Tiere egal welcher Rasse Familienmitglieder. Wünsche dir das deine Racker richtig alt werden und ihr noch viele schöne Momente teilen könnt!

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    1. Hallo Rebecca,

      Ich bin so verrückt nach Kaninchen und teile deine Einstellung über die Familienmitglieder genauso sehr, dass ich am liebsten, alle Kaninchen bei mir aufnehmen würde, die kein schönes Zuhause haben.

      Ich wünsche dir ebenfalls eine ganz lange Zeit mit deinen Ratten :) Ich danke dir!


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  2. wie unglaublich süß die kannichen sind und wie toll du das alles beschrieben hast! jetzt hab ich auch richtig lust ein kannichen zu knuddeln, dabei bin ich nicht so der nagetier-fan, die sterben mir alle irgendwie weg XD ok ich hatte nur 2 mäuse und 2 ratten und noch nie kannichen oder meerschweinchen, aber das trau ich mich einfach nicht und ich mag katzen einfach lieber. nichtsdestotrotz find ich kannichen trotzdem süß! :)

    Liebe Grüße
    Jasmin von nimsajx.blogspot.de | travel & lifestyle blog - ich freue mich wenn du vorbei schaust!

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    1. Hallo Jasmin,

      Kaninchen sind wirklich tolle und vorallem pflegeleichte Tiere :)
      Ich persönlich bin überhaupt nicht der Katzen Freund aber zum Glück sind
      wir nicht alle gleich :)

      Herzliche Grüße,
      Jasmin

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