Donnerstag, 23. Juni 2016

Die Staubmäuse tanzen Samba!

Halblaut denke ich vor mich hin, als ich schon auf den Knien liege: ,,Wie putzen eigentlich Veganer oder Buddhisten?" Der harte Boden in der Küche schmerzt, trotzdem wische ich eifrig mit dem dreckigrosa Schwammtuch die Spinnenweben unter der Spüle weg. In den mausgrauen und mausgroßen Staubgewöllen vor mir tümmeln sich garantiert Milliarden von Kleinst-Käfern, Winzig-Würmern und noch nicht entdeckte Lebensformen. Was täte ich, wenn ich keine von ihnen töten dürfte? Die Gegend zwischen Herd und Spülmaschine zum Naturpark erklären? Und dann irgendwann ausziehen?

Eine Ecke weiter krieche ich mit dem Staubsauger ins Badezimmer. Wahrscheinlich ist es eine Umwelt-Verordnung der EU-Bürokraten, die vorschreibt, dass der Saugrüssel immer breiter ist als die Ritze zwischen Wand und Schrank, wo sich der Dreck sammelt. Der Hausputz ist Plackerei und Frust. Und wenn man genau darüber nachdenkt: von der Ökobilanz her so etwas wie eine rücksichtslose Treibjagd quer durch den Garten Eden.

Was ich allein in den paar Stunden mit dem Wischmop an Biotopen, Symbiosen und kompletten Ökosystemen vernichtet habe! Der Staubsauger schluckt die Milben-Kolonien, das Wischtuch zerfetzt das filigrane Gewebe der 6-Beinigen Mitbewohner, der Besen verbreit noch die letzten Feinkostkäfer in den Bodenritzen.


Ganz böse: WC-Reiniger mit Chlor oder anorganischen Säuren. Es muss ja nicht immer die Chemiekeule sein, raten die Experten aus dem UBA: ,,Gelegentlich kann großer Schmutz, zum Beispiel Sand, sogar allein mit Besen, Handfeger und Kehrblech beseitigt werden." Was täten wir nur ohne die lebenspraktischen Ratschläge unserer obersten Bundesbehörden? Kämen Sie jemals auf die Idee, den Staub in der Ecke einfach so mit Handfeger und Kehrblech wegzuputzen?

Gegen die Chemiekeulen habe ich eine kleine Empfehlung für euch. Eric und Adam ruften zusammen die Marke ,,Method" ins Leben. Method ist eine Firma die Reinigungsmittel mit geballter Pflanzenkraft herstellt. Die Reinigungsmittel duften nicht nach chemisch, aggressiven Putzmitteln, die man am liebsten direkt in die hinterste Ecke des Schrankes verstecken möchte sondern nach Lavendel oder Pink Grapefruit.

Wie viel zahle ich nun für nachhaltige Reinigungsprodukte und bringt es etwas?
Definitiv kein Vermögen! Jedes Produkt kostet 3€ und ist damit absolut im Rahmen! Mein Päckchen kam an und ich machte mich direkt ans putzen. Ich bin begeistert. Seit ich meine eigene Wohnung habe teste ich mich durch verschiedene Reinigungsmittel und war von noch keinem so überzeugt wie von den Produkten von ,,Method".

Wo bekomme ich die Reinigungsmittel zu kaufen?
Method Reinigungsmittel gibt es bei Kaisers Tengelmann, Budni, DM und Müller zu kaufen.


*in freundlicher Zusammenarbeit mit Method
1 Kommentar on "Die Staubmäuse tanzen Samba!"
  1. Method benutze ich auch schon seit einem längeren Zeitraum und ich bin total verliebt in die Produkte!

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